Warum Interim Management?

1Was ist Interim Management?
Interim Management (häufig auch Interim-Management, Manager ad Interim oder Interimsmanagement) bezeichnet Management auf Zeit.
Klassischerweise sind Interim Manager/innen Führungskräfte. Dies bedeutet, sie haben bereits Führungserfahrung, die fachlicher und/oder disziplinarischer Natur sein kann.
Interim Manager/innen springen ein, wenn Führungskräfte mangeln und helfen bei kurzfristigen personellen Engpässen.
2Was bringt Interim Management meinem Unternehmen?
Interim Management hilft in erster Linie dabei kurzfristig personell zu unterstützen.
Ein/e Interim Manager/in kann also beispielsweise dabei helfen
  • den Workload zu bewältigen
  • Fristen einzuhalten
  • den Fluss der Abteilung aufrecht zu erhalten
  • neue Mitarbeiter einzuarbeiten
  • Projekte und Arbeitsprozesse einzuführen, zu überarbeiten und/oder zu optimieren
    Dabei kommt dem Unternehmen die Erfahrung der Interim Managerin/des Interim Managers aus ähnlichen Unternehmen und Herausforderungen zugute.
  • 3Welche Tätigkeiten üben Interim Manager/innen aus?
    Die Tätigkeiten können vielfältig sein und zum Beispiel im Projektmanagement oder der Prozessoptimierung liegen. Allgemein kann man zwei große Bereiche unterscheiden:
  • Situationen, in denen eine Vakanzüberbrückung vorliegt: In diesen Fällen suchen Unternehmen nach Mitarbeitern (m/w) in Festanstellung und überbrücken die Wartezeit bis zum Start der neuen Mitarbeiter mit Interim Managerinnen und Managern.
  • Neue Situationen, in denen sich das Unternehmen weiterentwickelt, z.B. durch den Aufbau einer Kostenrechnung:In diesen Fällen übernehmen Interim Manager/innen Aufgaben, die nur temporär anfallen und für die keine oder nur begrenzte interne Ressourcen zur Verfügung stehen. Hervorzuheben ist hier, dass der/die Interim Manager/in auch beratend unterstützen kann. In der Regel hilft sie/er bei der Konzeption und begleitet die Umsetzung step by step.
    Natürlich können Interim Manager/innen auch in kombinierten Aufgabenbereichen arbeiten.
  • 4Welchen fachlichen Hintergrund haben Interim Manager/innen?
    Interim Manager/innen können aus allen denkbaren Fachrichtungen kommen. Es gibt beispielsweise Interim Manager/innen für Informationstechnologien (IT), Human Resources (HR), Einkauf, klassische und agile Projektmanager, Interim Manager/innen im Bereich der Unternehmensführung und -nachfolge sowie für die Bereiche Finanzen und Controlling (FI / CO).
    5Wo ist der Unterschied zur Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit)?
    Interim Manager/innen sind in aller Regel eigenständige Unternehmer und unterscheiden sich daher von Angestellten.
    6Warum wird man Interim Manager/in?
    Jede/r Interim Manager/in hat sicher ihre/seine eigene Faszination für den Beruf. Häufige Gründe für eine Tätigkeit als Interimer/in sind die abwechslungsreichen und anspruchsvollen Aufgaben, die unterschiedlichen Einblicke in Unternehmen und das Erfordernis sich ständig weiterzuentwickeln.
    Auch die Kombination aus Beratung und Umsetzung ist ein spannendes Feld, da man Ideen und Konzeptionen laufend begleitet, gemeinsam mit dem Kunden hinterfragt und anpasst.
    7Für welche Branchen ist Interim Management geeignet?
    Interim Management ist nicht auf einzelne Branchen beschränkt. Ebenso wenig gibt es eine Verallgemeinerung dafür, ob Interim Management eher eine Lösung für Bestandsunternehmen oder Start-Ups ist. Egal ob es sich um eine Neugründung, ein mittelständisches Unternehmen oder einen internationalen Konzern handelt, die Vorzüge von Interim Management können in allen Unternehmensformen von Vorteil sein.
    8Muss ein/e Interim Manager/in immer eine Führungskraft sein?
    Nein, ein/e Interim Manager/in muss nicht zwingend eine Führungskraft sein oder über vergleichbare Erfahrungen verfügen. Ein/e Interim Manager/in kann sich auch nur im Bereich der Vakanzüberbrückung einsetzen, z.B. als Bilanzbuchhalter/in.

    Wie läuft Interim Management ab?

    1Wie finde ich eine/n Interim Manager/in?
    Sie finden sie oder ihn hier. Nutzen Sie unser Kontaktformular und beschreiben Sie, wen genau Sie suchen und welche Aufgaben zu erfüllen sind. Wir kümmern uns darum.
    2Welche Aufgaben kann ich einem/einer Interim Manager/in übertragen?
    Das kommt ganz auf die Erfordernisse an. Wenn man einige potentielle Kandidatinnen und Kandidaten gefunden hat, ist es wichtig ein persönliches Gespräch zu führen. Hier können die Vorstellungen beiderseits diskutiert werden.
    3Wie kann ich die Eignung eines Interim Managers/einer Interim Managerin prüfen?
    Dies funktioniert am besten im persönlichen Gespräch, wenn man über die Aufgaben spricht. Hier lässt man sich am besten erklären, welche bisherigen beruflichen Stationen die/der Interim Manager/in mit ähnlichen Aufgaben bereits erfolgreich abgeschlossen hat. So kann man prüfen, inwiefern die Person zur Aufgabe passt. Idealerweise kann sie auch vorab einen Lebenslauf zur Verfügung stellen.
    4Was kostet das?
    Grundsätzlich ist es ein freier Markt und jede/r Interim Manager/in kann selbst darüber entscheiden, zu welchem Stundensatz die Dienstleistung angeboten wird. Dabei kommt es häufig darauf an, welche Aufgaben übernommen werden sollen, welche Qualifikationen und Erfahrungen dafür notwendig sind und ob z.B. Reisekosten anfallen.
    5Wie ist Interim Management organisiert?
    Interim Management ist in der Regel in Form von Projekten organisiert. Dies bedeutet, dass der Auftrag ein festes Start- und Enddatum aufweist. Innerhalb des Projektes arbeitet der/die Interim Manager/in an den vereinbarten Aufgaben, wobei er/sie grundsätzlich bei der Wahl des Ortes und der Arbeitszeit frei ist.

    Von welchen Faktoren hängt der Erfolg ab?

    1Was muss ich tun, damit ich bekomme, wen ich brauche?
    Machen Sie sich klar, was der/die Interim Manager/in für Sie tun soll und notieren Sie es. Sammeln Sie alles und besprechen Sie es gemeinsam im Kennenlerngespräch. Sicherlich ist es ohnehin schwierig in einer stressigen Situation den Überblick zu behalten. Wenn Sie allerdings selbst nicht wissen, wen Sie wofür überhaupt suchen, wird Ihr Gegenüber auch nicht einschätzen können, ob er oder sie die richtige Person für den Job ist. Falls Sie gar nicht wissen, was zu tun ist, fragen Sie einfach. Ihr Experte (m/w) ist ja schon da. Beschreiben Sie Ihre Situation, schildern Sie die Schwierigkeiten und fragen Sie, was zu tun ist. Kann Ihr Gegenüber Sie überzeugen, steht der erfolgreichen Zusammenarbeit nichts im Wege.
    2Kann ich erwarten, dass der/die Interim Manager/in die Aufgaben allein umsetzt?
    Im Allgemeinen ist zu beachten, dass ein/e Interim Manager/in eine externe Person ist und stets auf Informationen angewiesen sein wird, ohne die sie die Aufgaben nicht umsetzen kann. Sie können allerdings schon erwarten, dass die Person dazu in der Lage ist aktiv an die Sache heranzugehen.
    3Wird der/die Interim Manager/in allein für mein Projekt zur Verfügung stehen?
    Grundsätzlich kann man sagen, dass es Verhandlungssache ist, wie viel Zeit ein/e Interim Manager/in für Sie aufwenden soll und kann. Die Projekte können in Teil- oder in Vollzeit vereinbart werden und dauern in der Regel zwischen drei und sechs Monaten an. Abweichende Regelungen sind möglich.
    4Was kann ich tun, wenn ich nicht zufrieden bin?
    Wie immer in einem solchen Fall sollte man offen darüber sprechen. Ihre Position ist umso besser, je genauer Sie zu Beginn Ihren Bedarf definiert haben. Zeigen Sie auf, an welcher Stelle Sie abweichende Erwartungen hatten und warum. Bringen Sie konkrete Beispiele an. Wichtig ist dabei, nicht zu lange mit dieser Aussprache zu warten, damit der Kurs noch korrigiert werden kann.
    Wenn Sie überhaupt nicht zufrieden sind und die Zusammenarbeit beenden wollen, können Sie den Projektvertrag unter Einhaltung der verhandelten Fristen jederzeit kündigen.
    5Was kann ich tun, um den erfolgreichen Abschluss des Projektes zu beschleunigen?
    Sehr wichtig ist hierbei immer Kommunikation. Erklären Sie, was Sie bis wann erwarten und reagieren Sie auch auf Ergebnisse vonseiten Ihres Interim Managers oder Ihrer Interim Managerin. Schickt er oder sie Ihnen beispielsweise einen Zeitplan, dann geben Sie ihm/ihr ein sachliches Feedback zu den Überlegungen und weisen Sie ggf. darauf hin, warum einige Punkte nicht Ihrer Sichtweise entsprechen. Glauben Sie indes, dass er/sie die Planung richtig gemacht hat, so informieren Sie auch darüber. Das ist wichtig, damit alle Beteiligten abgestimmt handeln.
    Sorgen Sie dafür, dass Ihre interimistische Unterstützung die richtigen Kontaktpersonen in Ihrem Unternehmen kennt und stellen Sie sie vor.
    Nennen Sie ihr einen verfügbaren Ansprechpartner, mit dem sie sich bei Zweifelsfragen abstimmen kann.
    6Wie baue ich eine langfristige und erfolgreiche Geschäftsbeziehung auf?
    In der Regel finden Sie in Interim Manager/innen loyale Partner, die ebenso wie Sie an einer langfristigen geschäftlichen Beziehung interessiert sind. Auch wenn Sie es sich denken können: Geben Sie eine positive Referenz. Dies kann in Form einer Projektbestätigung sein oder auch die Erlaubnis als Referenzkunde in Zukunft kontaktiert werden zu dürfen. Sie können dies auch im Einzelfall entscheiden, wenn Sie unter Kontrolle behalten wollen, wer sie kontaktieren darf. Natürlich können Sie dieser Vereinbarung auch jeder Zeit widersprechen. Sie signalisieren aber damit, dass Ihre Zufriedenheit glaubwürdig ist, Sie tatsächlich an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind , die Person schätzen und sie daher auch weiterempfehlen.
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